Samstag, 15. September 2007

Der Mallorca-Effekt

Der Kanadier hat ja viel Natur vor der Haustür.
Und weil das auch andere gemerkt haben, und die jetzt alle kommen, um sich die ganze schöne Natur anzugucken, hat der Kanadier das ziemlich gut organisiert.
Das bedeutet, dass an den meisten schönen Stellen praktischerweise meist gleich
Parkbuchten,
Picknicktische
und Hinweis-
schilder stehen,
und eben auch gleich die zugehörigen Touristen (wie auch wir).
Besonders augenfällig wurde das dann im Jasper Nationalpark, der immerhin fast so groß wie Nordrhein-Westfalen ist . Auf dem Weg zu unserem Campingplatz fanden wir uns plötzlich auf einer 3-spurigen Strasse wieder, wovon eine für die schon registrierten Gäste zuständig war, und die anderen beiden als Warteschlange für Neuankömmlinge dienten…
Andererseits trägt natürlich gerade diese gute Kanalisierung der Touristenströme enorm dazu bei, dass der größte Teil der ganzen schönen Natur auch tatsächlich so unberührt bleibt, wie es überall angepriesen wird. Und der Müll ist damit auch hauptsächlich in den passenden Eimern und weniger im Gebüsch.
Und außerdem müssen wir dann die ganzen schönen Stellen auch gar nicht lange suchen, sondern bekommen sie gleich gut und handlich präsentiert ;)

Nä nä Marie, ist dat nit schöööön…. *träller*
Tiru

PS: Ein Unterschied zu Mallorca ist übrigens, dass aus den hiesigen Reisebussen meist nur 3 oder 4 Leute aussteigen - das macht die Manschenmengen deutlich überschaubarer…

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