Es gibt immer mal Situationen, da wuenscht man sich, ein Tag haette mehr als 24 Stunden. Man erhofft sich davon, dass man bestimmte, noch unerledigte Aufgaben, dann besser erledigen kann. Uns wurde gestern (oder war es vorgestern?) ein solcher Wunsch erfuellt. Unser Sonntag hatte ungefaehr 34 bis 36 Stunden - es genau zu errechnen ist bestimmt moeglich, aber fuer den hiesigen Zweck unerheblich. Wir starteten um ca. 11.40 Uhr unseren Flug von Duesseldorf nach Vancouver aber was wir auch anstellten, die angezeigte "local time" glich einer endlosen Siesta. Die Zeiger rueckten einfach nicht voran, es blieb irgendwie dauerhaft Mittagszeit. Im Flugzeug wurde versucht, dieser Tatsache durch Aufrechterhaltung der aeusseren Ordnung zu trotzen. Es gab zuerst Mittagessen, dann einen Keks zur Kaffeezeit und schliesslich Abendessen. Aber als wir endlich in Vancouver landeten, war es immer noch gerade erst 12.30 Uhr!
Was folgte, war ein langer Nachmittag, der natuerlich gar nicht laenger war als jeder andere Nachmittag, uns aber aufgrund unserer Mammut-Mittagszeit doch recht lang wurde. Zunaechst besorgten wir ein Taxi und fuhren damit zum Anwesen der Queen. Die hat ein wachsames Auge ueber ihre Untertanen des British Empire und logiert bei ihren Besuchen sicherlich im "Windsor House". Warum sonst sollte es diesen Namen tragen und jedes Mitglied der royal family hier sein eigenes Zimmer haben??? Thorhall und ich bewohnen uebrigens - quasi als unseren ganz persoenlichen Beitrag zu den Gedenkfeierlichkeiten an ihren 10. Todestag, den "Diana-Room". Tiruba und der Knappe muessen sich mit dem in der koeniglichen Promi-Scala eher im unteren Bereich angesetzten "Edward-Room" zufrieden geben. Dort betteten wir dann, nach einem ersten Spaziergang durch Vancouver und dem ersten kanadischen Burger gegen 21.00 Uhr erschoepft aber gluecklich unsere buergerlichen Haeupter.
Es winkt royal
Orsina
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