Da nun aber tatsächlich auf dem ganzen Weg kein Campground mehr war, bedeutete dies leider, dass wir schon relativ spät und vor allem erst im Dunkeln erst auf einem Platz angekommen sind. Da es ein vom örtlichen
Energieversorger gesponsorter Gratis-Campingplatz war, gab es auch kein Office, dass uns einen Platz zuweisen konnte, sondern nur einen Briefkasten für das Regisrtierungsformular, sowie den Hinweis, sich einen Platz zu suchen und ansonsten den Aufenthalt zu geniessen.Nun gut, ein Platz wurde bald gefunden, wir stürmten nach draußen, um schnell ein Lagerfeuer und den Grill anzuzünden und richteten uns auf einen Grillabend im Dunkeln und im Stehen ein – denn hier gab es auch keine der ansonsten meist vorhandenen Picknickbänke, und Campingstühle haben wir ja immer noch keine.
Unser Stehimbiss bei Feuer- und Taschenlampenschein war (zum Glück) gerade beendet, als plötzlich ein helles Scheinwerferlicht immer näher kam und tatsächlich auch erst wenige Zentimeter vor dem Bob zum Stehen kam.Wir bekamen Besuch! Unsere Besucherin war die örtliche Rangerin, die uns höflich, aber sehr bestimmt erklärte, dass hier zum einen Parkverbot sei und vor allem eine no-no-fire-area… wir müssten sofort umparken und das Feuer ausmachen.
Wir gehorchten sofort, schließlich hatten wir schon gehört, dass mit den kanadischen Rangern in dieser Hinsicht nicht zu spaßen sei. Sie zeigte uns dann sogar noch einen guten Platz zum Campen und kümmerte sich selbst um das Löschen des Feuers… es ist also alles glimpflich ausgegangen. Nur unser schönes wärmendes Lagerfeuer waren wir los.
Tiru
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